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Für alle, die sich schon Sorgen gemacht haben, ob ich denn auch heil aus Indien wieder gekommen bin kann ich nun Entwarnung geben. Ich habe am Freitag wieder singapurianischen Boden betreten dürfen. (Und darüber hab ich mich auch wirklich gefreut ... Indien war zwar eine Erfahrung wert, die ich auch nicht missen möchte, aber die 5 Tage haben mir ehrlich gesagt gereicht.)
Am Wochenende brauchte ich daher erst einmal ein wenig Erholung. Zumindest am Samstag habe ich mich daran gehalten ... da war ich nur ein wenig shoppen und abends gab's ein gemütliches Beisammensein bei Barbara. Am Sonntag hieß es dann, um 7Uhr aufstehen und auf Richtung Habour Front. Von dort aus startete unsere Fähre nach Batam. Wir - Eva, Barbara, Kathi und ich - hatten uns am Samstag spontan entschlossen mal wakeboarden auszuprobieren. Dank Kathi hatten wir ein super gutes Angebot gefunden ... 80Sing$ für den kompletten Tag wakeboarden (incl. einem Essen). Da kann man echt nicht meckern. Und auch sonst waren die Preise da traumhaft - ein Bier = 2 Sing$! ;o)
Aber eigentlich wollte ich gar nicht so viel über's Essen und die Preise reden ... ;o)
Nun gut, wir sind dann also um 9Uhr auf Batam angekommen und befanden uns im Handumdrehen bei der Anlage. Als ich die Anlage das erste Mal sah dachte ich: "okay, und was soll ich hier den ganzen Tag machen?". Aber zum Glück hab ich mich dann doch recht schnell durchringen können und es einfach ausprobiert. Nachdem das Knee-Board keine wirklich große Herausforderung war (höchstens für die Arme) habe ich mich an das Wakeboard heran getraut. ... Es war schrecklich. Ich habe mindestens 2 1/2 Stunden verzweifelt versucht, überhaupt einen vernünftigen Start hinzubekommen. *vergeblich* Das höchste der Gefühle waren vielleicht 3 meter, die ich überwinden konnte ... bevor ich dann entweder nach hinten weg plumpste oder im hohen Bogen nach vorne über fiel. Frustessen war also angesagt ... und siehe da - die Stärkung hatte geholfen. Es brauchte nur noch eine Stunde & das gute Zureden und die Hilfestellung von Barbara und ich konnte zum ersten Mal mind. 10 Meter am Stück fahren. Und als ob einer einen Schalter umgelegt hätte ... auf einmal klappte jeder Start (mehr oder minder) perfekt. Das nächste Problem war also, einigermaßen sicher auf dem Board zu stehen. Was dann auch recht schnell recht gut klappte ... AUßER in den Kurven. Da hat es mich die ersten Male jedes Mal raus gehauen. Aber das war nicht weiter schlimm, da sofort danach ein Motorrad angebraust kam und mich wieder einsammelte. Das war auch ganz nett. ;o)
Um 17Uhr war es dann endlich soweit ... ich habe tatsächlich eine ganze Runde geschafft. *ich war so stolz auf mich* Und dann habe ich auch sofort das Brett bei Seite gelegt und zur Belohnung nen Bier getrunken. ;o) Und dann mussten wir auch schon wieder los. (Obwohl 8Stunden auf nem Wakeboard Gelände durchaus ausreichend sind.)
Das habe ich dann auch schmerzhaft zu spüren bekommen ... seit 3 Tagen "leide" ich unter extremen Muskelkater in Armen, Schultern und Beinen.
So, jetzt hab ich genug unter Beweis gestellt, wie unsportlich ich bin. Zum Abschluss noch ein paar Bilder von diesem spannenden Ereignis.
Jetzt bin ich seit genau 1 1/2 Tagen in Mumbai ... und mein erster Eindruck: HILFE!!!
Es ist wirklich eine ganz andere Welt ... Menschen über Menschen (auf der Straße schlafend, vor den Autos wegspringend - obwohl, nee das stimmt nicht - eigentlich stört es sie gar nicht, dass HUPENDE autos an ihnen vorbei wollen, sinnlos einfach nur rum stehend in der Hoffnung das irgendwas passiert ... und und und). Ich glaube das Highlight dieser Leute ist es, wenn sie einen Weißen (also z.B. mich) sehen. Ich wurde noch nie in meinem Leben so derart auffällig angestarrt. Zudem bin ich ein potenzielles Opfer für Bettler. (Dabei hab ich nicht mal was.) ;o) Es ist wirklich erschreckend, wenn man sieht wieviel Armut hier herrscht. Für die Interviews haben wir ein sog. Nursing-Home besucht ... beim Betreten des Hauses musste man angst haben, dass man nicht heil die Treppen hochkommt. Die elektrischen Kabel hingen überall - ich glaube nur nicht da, wo sie eigentlich hätten sein sollen. Als wir in den Wartesaal kamen, starrten uns ungefähr 25 InderInnen an jeglichen Alters an ... und sie sahen wirklich nicht gut aus. Der Doktor hatte so gut wie keine Zeit ... also raste der Moderator durch das Interview. Während des halbstündigen Interviews bekam der Arzt ungefähr 10 Anrufe ... ich hab zwar nicht verstanden worum es ging ... aber ich glaub er gab medizinische 1. Hilfe per Telefon. Naja, aber das ist schon auf jeden Fall nen Erlebnis hier in Indien ... und eins muss ich mal festhalten - ich bin verdammt froh über unser Gesundheitssystem.
Bezüglich meiner ersten Eindrücke hier: Mir wird immer gesagt, dass Mumbai auch eine andere hat. Aber leider habe ich nicht die Zeit, diese zu begutachten. Die letzten beiden Tage habe ich bis 22Uhr arbeiten müssen ... und es sieht nicht so aus, als ob sich daran im laufe der Woche etwas ändern würde. (Ich habe es noch nicht mal geschafft, auch nur ein Foto zu schießen.)
Naja, mein Internetkontingent für heute ist fast aufgebraucht. Also, ich meld mich wieder, wenn ich zurück in Singapur bin. Bis dahin .... :o)
Hallo, ihr lieben.
Ich hab leider nicht viel Zeit, aber nichtsdestotrotz möchte ich euch auf den neuesten Stand bringen. Der Bintan trip war super lustig ... haben ne menge spielchen machen müssen (u.a. über ne 3 meter hohe Holzwand klettern). Aber dadurch kenn ich jetzt zumindest nen paar mehr namen von meinen Arbeitskollegen ... so 5 oder 6 - ohne lange nachdenken zu müssen. ;o)
Was ich dieses Wochenende gemacht habe - da lass ich lieber die Bilder sprechen. Nur soviel ... ich hatte ne menge spaß.So, die Uhr ist jetzt halb 12 und ich muss langsam mal schlafen. Muss nämlich morgen früh um 4Uhr aufstehen um rechtzeitig am Flughafen zu sein. Ich bin "geschäftlich" für 4 Tage in Mumbai. *freu*
Also, liebe Grüße an euch alle da draußen.*gute Nacht*
Nach langer Abstinenz melde ich mich nun endlich wieder zu Wort. Also, was ist nach Rawa alles passiert ... Über die Arbeitswoche möchte ich gar nicht viele Worte verlieren ... das würde die meisten nur langweilen. Also kommen wir lieber zu den wichtigeren Dingen des Lebens ... DIE WOCHENENDEN! ;o)Am Freitag Abend, nach dem ich bis um 21 Uhr im Büro war ...
ging's mit Katrin erst einmal nach Vivo City, wo wir bei Burger King speisten (man kann sich ja nicht immer nur von Reis ernähren). Nach dieser Stärkung ging's dann ab nach Sentosa - ins Cafe del Mar.Dort angekommen warteten schon gemütliche (zugegeben, auch etwas feuchte) Betten (da diese direkt am Strand aufgestellt waren, und die feuchte Luft ihr übriges tat) auf uns ... die zum relaxen, quatschen und träumen einluden. Nachdem dann auch endlich der Rest eingetrudelt war, hatten wir einen wirklich entspannten Abend ... mit ein paar Cocktails.
Am nächsten Tag hatten wir beschlossen in den legendären und preisgekrönten Zoo von Singapur zu gehen. Diesen Besuch lass ich diesmal kommentarlos und lass einfach mal ein paar bilder sprechen.
Am Sonntag ging's dann in den Mac Ritchie Park ... allerdings hatten wir leider nicht zu viel Zeit, um die vorgeschriebenen Wege abzulaufen. (Außerdem war es viel zu warm zum wandern.) ;o) Somit beschlossen wir, nur ein wenig rum zu laufen ... und die Affen zu beobachten. Abends ging es dann zur East Coast, wo wir dann lecker Seafood gegessen haben. An dieser Stelle hätte ich jetzt auch gern ein paar fotos online gestellt, aber leider funktioniert Picasa im moment nicht. (Aber versprochen: ich reiche Bilder nach - allerdings erst am Wochenende, da ich ab morgen "geschäftlich" auf Bintan bin. Wir haben ein Teambildungs-Workshop ... oder sowas ähnliches)
Also, bis die Tage ...