Aber von Anfang an:
Am Freitag haben wir uns um 19Uhr mit dem Taxifahrer bei Jurong East verabredet - Abfahrt war um ca. 19.30Uhr. Unser Partybus (- mit roten, grünen und gelben Streifen an der Seite -) machte sich auf in Richtung Grenze. Kaum an der Grenze angekommen - riskantes Wendemanöver auf eine zweispurigen Straße (one way) - Rückwärtsgang reingelegt und gehofft, dass kein Auto unseren Weg "kreuzt". Grund des ganzen ... ein Unfall vor der Grenze. *toll* Aber unser Fahrer war zum Glück flexibel und kannte einen zweiten Weg.
Bei der Grenze angekommen hieß es "alle mann raus aus dem Auto - und ab zur Passkontrolle." Ohne größere Probleme haben wir dann Singapur verlassen "dürfen". Naja, und kaum saßen wir wieder im Bus ... mussten wir schon wieder aussteigen - wir befanden uns an der malayischen Grenze. Diesmal hieß es "alle raus - aber diesmal mit euerm gesamten Gepäck". Na gut, also Sachen geschnappt und auf zur nächsten Passportstelle. Visa ausgefüllt, angestellt ... abgefertigt und auch die Sache war innerhalb von 15 Minuten gegessen. (Dank dem Training Visit Pass = Arbeitserlaubnis für Singapur) wurden wir als harmlos eingestuft und nahezu durch gewunken. ;o)
Dann hieß es wieder den Bus (samt Fahrer) finden. (Anm.: Unmengen von Malayen, die unter der Woche in Singapur arbeiten, kehren der Stadt am Freitag den Rücken und machen sich auf den Weg nach Malaysia. 100e von Mofas, Autos und Bussen tummeln sich dort ... und in mitten dieses malayischen Haufens befanden wir uns. ... Aber gott sei dank haben wir unseren Partybus recht schnell wieder gefunden.*zugegeben - der Wiedererkennungswert war ziemlich hoch*)
Die erste Stadt die wir durchfahren haben war Johor Bahru. Man kann es sich nicht wirklich vorstellen, aber obwohl man nur n paar Kilometer von Singapur entfernt ist, sind es doch 2 total verschiedene Welten. Aber naja, kommen wir zu den interessanteren Themen.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich ja noch halbwegs vertrauen in unseren Fahrer/ Partybus (obwohl wir nicht mal Anschnallgurte im Bus hatten). Allerdings kaum als wir die größeren Städte verlassen hatten und nur noch karge Landschaft um uns herum war ... fing unser Fahrer an Gas zu geben. (Gut, er konnte nur 80 fahren, aber bei diesen Straßenverhältnissen (u.a. Schlaglöcher, Kurve an Kurve, Unebenheiten in der Fahrbahn) kann einem schon ganz anders werden. Zugegeben ... mein magen hatte schon so seine Problemchen, dieses Auf und Ab zu verarbeiten. Ungefähr gegen 23Uhr kamen wir dann in Mehrsing an - von da aus sollten wir das hoteleigene Schnellboot nehmen. Unser Abholservice ließ jedoch auf sich warten. Also aßen wir noch eine Kleinigkeit und gegen 23.45 ging's dann endlich auf's Boot. (Insgesamt befanden sich 2 Rettungsringe darauf ... transportiert wurden jedoch ungefähr 17 Mann *einfach die Tatsache ignorieren und beten, dass alles gut geht*)
Die Fahrt mit dem Schnellboot war also das 1. (positive) Highlight auf dieser Fahrt. Wir sprangen über die Wellen ... und wenn ich springen sage, dann meine ich das wirklich so. Glücklicherweise saß ich recht günstig - und habe so gut wie keinen einzigen Wassertropfen abbekommen. Andere von uns hatten dabei weniger Glück. *aber da bin ich Egoist* ;o) Hat auf jeden Fall übelst Spaß gemacht.
Nach einer halben Stunde sind wir dann endlich auf Rawa angekommen. Leider war zu diesem Zeitpunkt natürlich alles in Schwarz gehüllt, aber allein die Umrisse haben nur Gutes erahnen lassen.
Unsere Hütte war glücklicherweise direkt am Strand gelegen, wir hatten ne eigene Terasse, mit Hängematte und ein paar weiteren Sitzgelegenheiten. Ein paar von uns haben sich direkt zur Bar begeben, während wir es uns auf der Terasse gemütlich gemacht haben.
Naja, und nachdem wir dann gegen 4Uhr ins Bett gegangen sind, um dann um 9Uhr wieder aufzustehen ... konnten wir Rawa endlich in seiner ganzen Pracht bewundern. Schon verrückt ... man öffnet die Tür,
Nach dem Frühstück ging's dann also erst einmal ins "kühle Nass". Obligatorisch haben wir jemanden eingebuddelt ... und dann ging's wieder ins Wasser. Kurz faul am Strand rum gelegen, dann wieder ins Wasser ... danach an die Bar ... und wieder ins Wasser. (Naja, ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie man Tagesablauf so war.)
Am Nachmittag haben wir dann Schnorchel ausgeliehen. Das erste Mal in meinem Leben war ich schnorcheln ... und auch auf die Gefahr hin, mich wieder zu wiederholen - es war traumhaft, wunderschön ... und einfach nur genial. Ich hab u.a. Clown-Fische (auch bekannt als Nemo-Fische) ;o), Seegurken, Seeigel gesehen ... ja, sogar ein Rochen. (Leider beschränkt sich meine Aufzählung auf die paar Sachen, die ich namentlich zuordnen konnte.) Jedoch hatte ich auch kleine "Schockerlebnisse". Das 1. war, als ich gegen einen scharfkantigen Felsen "geschwommen" bin. Das war ja noch nicht weiter tragisch - tat nur ein wenig weh. Aber als ich 2 Minuten später bemerkte, dass ich leicht blute (am Unterarm) wurde mir ein wenig mulmig. Am Abend zuvor meinte jemand zu mir, dass Haie einen Bluttropfen auf große Entfernung "riechen/schmecken" könnten. Da ich wusste, dass dort zumindest kleine Haie irgendwo in der Nähe sein sollten, hab ich mich erstmal panisch nach links und rechts umgeschaut, um nach "mini-haien" zu suchen. Aber gott sei dank waren keine da. *grins* Der 2. "Schock" saß etwas tiefer (im wahrsten Sinne des Wortes). Kurz bevor ich das "rettende Ufer" erreichen konnte - nein, da kam kein Hai an - bekam ich einen Wadenkrampf. Ziemlich blöd, wenn man sich auf einmal vor "Schmerzen" krümmen muss und diesen Krampf einfach nicht weg bekommt. Es hat mich dann auch nur 5 Minuten gekostet, um 3 Meter zu überwinden und ans Ufer zu schwimmen. Der Krampf war dann zwar irgendwann weg ... aber der Schm
Am Abend fand dann ein Grillabend statt - mit gegrilltem Seafood, Chicken, Fish ... aber das Beste: Kartoffeln, Salat und Nudeln mit Pesto. *man konnte gar nicht so viel essen wie man wollte*
Am nächsten Tag ... was dann auch leider schon der Sonntag gewesen war ... sind wir dann mit unseren Kameras los gezogen, und haben versucht - die Eindrücke der Insel auf Fotos festzuhalten. (Leider muss ich gestehen, dass mir das nicht wirklich gelungen ist. Aber sobald ich an die Fotos der anderen ran komme, werde ich noch mal die schönsten online stellen.)
Nachmittags haben wir dann ne Kanutour gemacht - einmal um die Insel rum. Dementsprechend könnt ihr euch vorstellen wie klein die Insel ist ... da wir nur ne knappe Stunde dafür benötigt haben (mit ausreichend Pausen ... und "gemütlichem" Paddel-Tempo).
Tja, und dann mussten wir auch schon wieder die Insel verlassen. *schnief*
Allerdings hab ich ein paar "bleibende" Erinnerungen mit nach Singapur genommen.
1. Der Muskelkater an Stellen, wo ich nicht mal mehr wusste, dass ich da Muskeln habe.
und 2. Die Bilder, die ich an dieser Stelle für euch online gestellt habe.
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| Pulau Rawa *ein Traum* |







