Montag, 24. September 2007

Mein Wochenende im Paradies ... *träum*

So lang ich mir den letzten Freitag herbei gesehnt habe, umso mehr habe ich gehofft, dass das Wochenende nicht vergeht. Nur 4 Stunden von Singapur entfernt habe ich das Paradies gefunden ...

Aber von Anfang an:

Am Freitag haben wir uns um 19Uhr mit dem Taxifahrer bei Jurong East verabredet - Abfahrt war um ca. 19.30Uhr. Unser Partybus (- mit roten, grünen und gelben Streifen an der Seite -) machte sich auf in Richtung Grenze. Kaum an der Grenze angekommen - riskantes Wendemanöver auf eine
zweispurigen Straße (one way) - Rückwärtsgang reingelegt und gehofft, dass kein Auto unseren Weg "kreuzt". Grund des ganzen ... ein Unfall vor der Grenze. *toll* Aber unser Fahrer war zum Glück flexibel und kannte einen zweiten Weg.
Bei der Grenze angekommen hieß es "alle mann raus aus dem Auto - und ab zur Passkontrolle." Ohne größere Probleme haben wir dann Singapur verlassen "dürfen". Naja, und kaum saßen wir wieder im Bus ... mussten wir schon wieder aussteigen - wir befanden uns an der malayischen Grenze. Diesmal hieß es "alle raus - aber diesmal mit euerm gesamten Gepäck". Na gut, also Sachen geschnappt und auf zur nächsten Passportstelle. Visa ausgefüllt, angestellt ... abgefertigt und auch die Sache war innerhalb von 15 Minuten gegessen. (Dank dem Training Visit Pass = Arbeitserlaubnis für Singapur) wurden
wir als harmlos eingestuft und nahezu durch gewunken. ;o)
Dann hieß es wieder den Bus (samt Fahrer) finden. (Anm.: Unmengen von Malayen, die unter der Woche in Singapur arbeiten, kehren der Stadt am Freitag den Rücken und ma
chen sich auf den Weg nach Malaysia. 100e von Mofas, Autos und Bussen tummeln sich dort ... und in mitten dieses malayischen Haufens befanden wir uns. ... Aber gott sei dank haben wir unseren Partybus recht schnell wieder gefunden.*zugegeben - der Wiedererkennungswert war ziemlich hoch*)
Die erste Stadt die wir durchfahren haben war Johor Bahru. Man kann es sich nicht wirklich vorstellen, abe
r obwohl man nur n paar Kilometer von Singapur entfernt ist, sind es doch 2 total verschiedene Welten. Aber naja, kommen wir zu den interessanteren Themen.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich ja noch halbwegs vertrauen in unseren Fahrer/ P
artybus (obwohl wir nicht mal Anschnallgurte im Bus hatten). Allerdings kaum als wir die größeren Städte verlassen hatten und nur noch karge Landschaft um uns herum war ... fing unser Fahrer an Gas zu geben. (Gut, er konnte nur 80 fahren, aber bei diesen Straßenverhältnissen (u.a. Schlaglöcher, Kurve an Kurve, Unebenheiten in der Fahrbahn) kann einem schon ganz anders werden. Zugegeben ... mein magen hatte schon so seine Problemchen, dieses Auf und Ab zu verarbeiten. Ungefähr gegen 23Uhr kamen wir dann in Mehrsing an - von da aus sollten wir das hoteleigene Schnellboot nehmen. Unser Abholservice ließ jedoch auf sich warten. Also aßen wir noch eine Kleinigkeit und gegen 23.45 ging's dann endlich auf's Boot. (Insgesamt befanden sich 2 Rettungsringe darauf ... transportiert wurden jedoch ungefähr 17 Mann *einfach die Tatsache ignorieren und beten, dass alles gut geht*)
Die Fahrt mit dem Schnellboot war also das 1. (positive) Highlight auf dieser Fahrt. Wir sprangen über die Wellen ... und wenn ich springen sage, dann meine ich das wirklich so. Glücklicherweise saß ich recht günstig - und habe so gut wie keinen einzigen Wassertropfen abbekommen. Andere von uns hatten dabei weniger Glück. *a
ber da bin ich Egoist* ;o) Hat auf jeden Fall übelst Spaß gemacht.
Nach einer halben Stunde sind wir dann endlich auf Rawa angekommen. Leider war zu diesem Zeitpunkt natürlich alles in Schwarz gehüllt, aber allein die Umrisse haben nur Gutes erahnen lassen.
Unsere Hütte war glücklicherweise direkt am Strand gelegen, wir hatten ne eigene Terasse, mit Hängematte und ein paar weiteren Sitzgelegenheiten. Ein paar von uns haben sich direkt zur Bar begeben, während wir es uns auf der Terasse gemütlich gemacht haben.
Da blieben wir auch nicht lange allein ... ein Golden Retriever und irgend so eine Provinzmischung von Hund haben uns "besucht". Der Golden Retriever (eine Hündin) war total süß. Andrew wollte sie auch daraufhin sofort streicheln, was er jedoch prompt sein gelassen hat - nachdem ihn der andere HUND (das hässliche Vieh) angeknurrt hat. Später haben wir erfahren, dass dieser besagte HUND unsterblich in die Hündin verliebt sei ... und seither keine einzige Minute mehr ohne sie ist. Jeder der seiner "Freundin" zu nahe kommt, kriegt es mit ihm zu tun - letzte Woche musste ein Tourist dran glauben. *es gibt sie also wirklich - die Susi&Strolch Geschichte* Aber mal ehrlich, ich habe noch nie einen so verliebten Hund gesehen. Jedoch artet diese Verliebtheit (wie auch schon bei stark alkoholisierten Proleten schon oft beobachtet *manchmal sind sich mensch und Tier doch sehr ähnlich*) manchmal in gefährlichen Auseinandersetzungen aus. Am nächsten Morgen wurde wir Zeugen von einer brutalen Attacke des HUNDes auf einen anderen,viel viel kleineren Hund - der blöderweise zwischen den Golden Retriever und seinem Anhang gekommen ist. Erst mit einer Peitsche und den starken Armen des Hotelbesitzers konnte man die beide auseinander bekommen. (Es war schon gut, dass ich mich am Abend zuvor, nicht mit dem HUND angelegt hatte. Ich wollte nämlich mein Handtuch auf die Terasse hängen, hab mich jedoch von dem Knurren und Zähne fletschen abhalten lassen. *ein Glück* )
Naja, und nachdem wir dann gegen 4Uhr ins Bett gegangen sind, um dann um 9Uhr wieder aufzustehen ... konnten wir Rawa endlich in seiner ganzen Pracht bewundern. Schon verrückt ... man öffnet die Tür, macht einen Schritt raus auf die Terasse ... und befindet sich im "Paradies". Vor einem das kristallklare Wasser, weißer Sandstrand ... Palmen rechts und links.
Nach dem Frühstück ging's dann also erst einmal ins "kühl
e Nass". Obligatorisch haben wir jemanden eingebuddelt ... und dann ging's wieder ins Wasser. Kurz faul am Strand rum gelegen, dann wieder ins Wasser ... danach an die Bar ... und wieder ins Wasser. (Naja, ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie man Tagesablauf so war.)
Am Nachmittag haben wir dann Schnorchel ausgeliehen. Das erste Mal in meinem Leben war ich schnorcheln ... und auch auf die Gefahr hin, mich wieder zu wiederholen - es war traumhaft, wunderschön ... und einfach nur genial. Ich hab u.a. Clown-Fische (auch bekannt als Nemo-Fische) ;o), Seegurken, Seeigel gesehen ... ja, sogar ein Rochen. (Leider beschränkt sich meine Aufzählung auf die paar Sachen, die ich namentlich zuordnen konnte.) Jedoch hatte ich auch kleine "Schockerlebnisse". Das 1. war, als ich gegen einen scharfkantigen Fe
lsen "geschwommen" bin. Das war ja noch nicht weiter tragisch - tat nur ein wenig weh. Aber als ich 2 Minuten später bemerkte, dass ich leicht blute (am Unterarm) wurde mir ein wenig mulmig. Am Abend zuvor meinte jemand zu mir, dass Haie einen Bluttropfen auf große Entfernung "riechen/schmecken" könnten. Da ich wusste, dass dort zumindest kleine Haie irgendwo in der Nähe sein sollten, hab ich mich erstmal panisch nach links und rechts umgeschaut, um nach "mini-haien" zu suchen. Aber gott sei dank waren keine da. *grins* Der 2. "Schock" saß etwas tiefer (im wahrsten Sinne des Wortes). Kurz bevor ich das "rettende Ufer" erreichen konnte - nein, da kam kein Hai an - bekam ich einen Wadenkrampf. Ziemlich blöd, wenn man sich auf einmal vor "Schmerzen" krümmen muss und diesen Krampf einfach nicht weg bekommt. Es hat mich dann auch nur 5 Minuten gekostet, um 3 Meter zu überwinden und ans Ufer zu schwimmen. Der Krampf war dann zwar irgendwann weg ... aber der Schmerz in der Wade hat erst heute nachgelassen. Naja, aber auch das habe ich überstanden.
Am Abend fand dann ein Grillabend statt - mit gegrilltem Seafood, Chicken, Fish ... aber das Beste: Kartoffeln, Salat und Nudeln mit Pesto. *man konnte gar nicht so viel essen wie man wollte*
Am nächsten Tag ... was dann auch leider schon der Sonntag gewesen war ... sind wir dann mit unseren Kameras los gezogen, und haben versucht - die Eindrücke der Insel auf Fotos festz
uhalten. (Leider muss ich gestehen, dass mir das nicht wirklich gelungen ist. Aber sobald ich an die Fotos der anderen ran komme, werde ich noch mal die schönsten online stellen.)
Nachmittags haben wir dann ne Kanutour gemacht - einmal um die Insel rum. Dementsprechend könnt ihr euch vorstellen wie klein die Insel ist ... da wir nur ne knappe Stunde dafür benötigt haben (mit ausreichend Pausen ... und "gemütlichem" Paddel-Tempo).
Tja, und dann mussten wir auch schon wieder die Insel verlassen. *schnief*

Allerdings hab ich ein paar "bleibende" Erinnerungen mit nach Singapur genommen.
1. Der Muskelkater an Stellen, wo ich nicht mal mehr wusste, dass ich da Muskeln habe.
und 2. Die Bilder, die ich an dieser Stelle für euch online gestellt habe.

Pulau Rawa *ein Traum*



Donnerstag, 20. September 2007

Rawa ... ich komme

Morgen ist es endlich soweit. Mein langersehnter Trip nach Pulau Rawa (kleine Insel vor der Ostküste Malaysias) findet endlich statt.


Einfach mal faul am Strand
rum liegen ... nichts tun ... entspannen! *schwärm*
(Das hab ich mir auch verdient, nach 6 Wochen harter Arbeit.)
Morgen um 19Uhr geht zusammen mit 10 anderen in nem Kleinbus/Taxi(???) nach Mersing. Dort angekommen sollen wir dann den "Hotel"besitzer anrufen, dass er uns abholen kann - mit nem Speedboot. Alles in allem soll man wohl nicht mehr als 5 Stunden brauchen - bestenfalls sogar nur 4. Naja, lassen wir uns überraschen. (Ich hoffe nur, dass nicht so starke Wellen sind - ich habe doch so einen empfindlich Magen.) ;o)

Und um euch alle noch ein wenig neidischer zu machen ... hier ein kleiner Vorgeschmack, wo ich mich in ein bisschen mehr als 24 Stunden befinde.

Wenn ich wieder heil in Singapur angekommen bin, werd ich natürlich wieder eigene Bilder rein stellen. Also, ihr dürft gespannt sein ... ich bin's auf jeden Fall. :o)

Montag, 17. September 2007

Chris war da ... *freu*

Hier ein paar wenige Eindrücke, was dieses Wochenende alles zu bieten hatte. Man könnte meinen, wir hätten nur gegegessen ... aber das stimmt nicht. (Da Chris der "Touri" von uns beiden war, hat er die meisten Fotos gemacht.) Das heißt, die richtig coolen Fotos findet ihr irgendwann auf Chris's Seite - wann immer er auch die Zeit findet sie hochzuladen.)

Besuch von Chris


An dieser Stelle ... danke Chris für dieses tolle Wochenende. ;o)

Dienstag, 11. September 2007

Leichte Beute ... Part II

Am Sonntag sind wir gg. 6:15Uhr aufgestanden, da wir die besagte Bootsfahrt mit persönlichem Abholservice am Flughafen gebucht hatten. Der Fahrer stand auch wie ausgemacht um 7.30Uhr vor unserem Hotel, um uns abzuholen. Im Auto erzählte uns Nancy, unsere persönliche Betreuerin für diesen Tag, dass das Boot gg. 8.15Uhr ablegen würde, die Bootsfahrt ungefähr 2 Stunden dauert und wir danach noch eine "City Tour" machen würden, am Kings Palace vorbei. (Okay, City Tour klingt ja nicht schlecht ... sieht man vielleicht noch nen bisschen mehr von Bangkok.)
Die Bootsfahrt war einfach mal der Hammer. Wir sind durch kleine Kanäle (=khlongs) gefahren. Überall an dem Ufer waren Häuser unterschiedlichster Art zu bestaunen. Abgewrackte, in sich zusammen fallende Häuser, in denen jedoch immer noch Menschen drin lebten ... neben kleinen "Villen" ... neben luxuriösen Teak Häusern ... und und und. Die Gegensätze konnten nicht krasser sein.
Die Fahrt wurde jedoch unterbrochen, von einem Besuch in einem Schlangen-Park (den man natürlich extra hätte zahlen müssen) Da ich jedoch panische Angst vor diesen Tieren habe, und sie zudem noch eklig finde ... habe ich mich geweigert, mir diese Attraktion anzutun. Erst recht als ich die Bilder gesehen habe, wo den Touristen die Schlange auf die Schultern gelegt wurde. (Nee, nee ... nicht mit mir.) Also haben wir uns 45 Minuten vor dem Park die Zeit vertrieben ... mit rum sitzen. ;o)
Danach ging's wieder zurück - im Eiltempo. (Dreimal dürft ihr jetzt raten, warum sie uns so schnell wieder ans Land bringen wollten ... und wo wir uns ne halbe Stunde später befanden.)
Richtig ... die angepriesene City Tour erwies sich als "Wir bringen die blöden Touris in 3 unterschiedliche Export Geschäfte (2 Juweliere & ein Schneider) und machen damit unsere Kohle."
Wir hatten uns schon gedacht, dass man wieder ne bestimmte Zeit in diesen Läden verbringen musste ... also stoppten wir die Zeit und sind nach 5 Minuten aus dem 1. Laden raus gegangen. "Freundlich" wurden wir von Nancy darauf hingewiesen, dass wir 10 Minuten in den Läden bleiben müssen, damit sie ihren Coupon/ Geld (oder was auch immer) bekommt.
Im 2. Laden angekommen wurden wir von 2 Frauen unentwegt verfolgt, sie haben uns tausende von Ringen gezeigt und nachdem wir dann auch die 6. Farbe des Steins abgelehnt haben ... und uns so langsam dem Ausgang näherten, kam dann auch noch eine Dritte hinzu. Aber wir haben uns nicht beirren lassen und sind nach 10 Minuten raus gestürmt. (Das hält man ja im Kopf nicht aus.) Unsere Lust, dann auch noch zum Schneider zu fahren, war dementsprechend ...! Das haben wir Nancy auch gesagt, aber sie meinte wir sollen ihr den Gefallen tun, weil sie sonst kein Geld bekommen würde. (Wobei wir für sie eh schon miserable Kunden waren, da wir ja nirgendwo etwas gekauft haben ... und sie somit ja keine Provision bekommen konnte. Aber das ist ja auch absehbar, das bei Studenten das Geld nicht so locker sitzt, oder?) Naja, den Schneider hatte wir dann auch irgendwann hinter uns gebracht ... und zu unserem Erstaunen haben der Fahrer und Nancy uns sogar noch in der Innenstadt beim Siam Centre abgesetzt. Obwohl eigentlich vereinbart war, dass sie uns zum Hotel fahren sollten. *sehr flexible Leute ... wenigstens etwas* Und weil die beiden uns ein wenig leid taten, dass sie ja nun wahrlich nichts mit uns verdient hatten - haben wir ihr noch Trinkgeld gegeben.
Am Siam Centre angekommen ging's dann mit dem Skytrain weiter zu dem größten Weekend-Market in Bangkok. Ihr glaubt gar nicht wie viele unterschiedliche Sachen man dort kaufen konnte ... allerdings vieles getreu dem Motto: Same, same ... but different ;o)

Gegen 3Uhr sind wir dann wieder Richtung Siam gefahren. Da wir seit dem Frühstück noch nichts gegessen hatten, da das essen was man auf den Märkten und an den Straßen echt nicht vertrauenserweckend aussah, haben wir da erstmal bei KFC gegessen ... und haben dann sogar einen Taxifahrer gefunden, der mit Taximeter gefahren ist. (Was uns doch um einiges billiger kam, als der Fix-Preis ... aber wen wundert's?! ;o) ) Am Hotel angekommen hieß es dann schnell die Koffer holen und ab zum Flughafen ...

Tja, und das war dann auch schon mein Wochenende in Bangkok. Fazit: Es ging viel zu schnell um. Aber bei meinem nächsten Besuch in Bangkok, wann immer der auch sein mag, werde ich alles besser machen. (Jetzt weiß ich ja, wie das da abläuft. Von nun an kann mir keiner mehr was vormachen.
... *wer's glaubt wird selig!*) ;o)

Und hier gibt's nun wie versprochen auch noch was für die Augen.

Bangkok Impressionen




Montag, 10. September 2007

Leichte Beute ... Part I

In Bangkok nicht über den Tisch gezogen zu werden, ist wahrlich nicht einfach. Erst recht nicht, wenn man extrem europäisch aussieht.
Schon als wir ankamen und einfach nur nach dem nächst gelegenen Taxistand und einer Karte von Bangkok fragen wollten, hatten wir
schon 10 Minuten später eine Bootstour durch die Kanäle Bangkoks für Sonntag gebucht. (Wir hatten schon so eine Vorahnung, dass da vielleicht ein Haken sein könnte, aber der Flughafenbetreiber, so unsere These - hätte bestimmt keine korrupten Geschäfte am Flughafen gebilligt. Also schlugen wir zu. Später mehr dazu.)
Am Hotel angekommen - so gegen 09:45Uhr - mussten wir auch nicht lange warten, bis wir in unser Hotelzimmer konnten. Es hieß dann, so schnell wie möglich frisch gemacht - ordentlich Sonnencreme rauf geschmiert - und ab ins Stadtleben von Bangkok.

Kaum waren wir 10 Minuten unterwegs (zu Fuß) wurden wir auch schon von dem ersten "Passanten" angesprochen. Er erzählte uns irgendetwas von einer Promotion Aktion, nur dieses Wochenende (welch Zufall - nicht wahr?!), freier Eintritt in nahezu alle Tempel Bangkoks. Es hätten sogar Tempel geöffnet, die nur einmal im Jahr geöffnet haben - und das, wie sollte es anders sein - genau an dem Wochenende, wo wir in Bangkok sind. (Wenn das nicht mal genial ist.) Aber wir haben uns nicht beirren lassen und sind weiter gegangen. Irgendwie erschien er uns ein wenig ... zu aufdringlich.
Als uns dann jedoch ein weiterer "Passant" angesprochen hatte, nachdem er uns behilflich war die Straße zu überqueren, und er uns die selbe Geschichte erzählt hatte - musste ja was wahres dran sein. Von ihm erfuhren wir, dass extra für die Promotion-Aktion das Government "staatliche Tuk Tuk" Fahrer einsetzt. (Aha, staatlich klingt immer gut.) Wir wurden bereits im Vorfeld gewarnt, dass man Tuk Tuk Fahrern nicht vertrauen sollte. Aber hey, das waren ja "staatliche" Tuk Tuk Fahrer. (Denen kann man doch vertrauen. Wenn einem das sogar von 2 unterschiedlichen "Passanten" erzählt wird.)
Diese "staatlichen" Tuk Tuks würden nur 40 Baht kosten (=weniger als
1 Euro) und der Fahrer würde uns zu 7 unterschiedlichen Tempeln bringen, vor jedem Tempel auf uns warten, um uns dann zum nächsten zu bringen. Das einzige, was wir jedoch dafür bräuchten - wäre ein Benzin-Coupon, den sie an einem best. zentralen Punkt abholen müssen. Den würden wir während der Fahrt dann irgendwann holen. (okay ... klang nicht schlecht!) Nicht lang überlegt ... und wir saßen im Tuk Tuk - mit 60 Sachen fuhren wir dann durch Bangkok. Wir haben sage und schreibe 2 Tempel gesehen, bevor wir zu einem Juwelier Geschäft gebracht wurden. Er bat uns dort rein zu gehen ... da wir jedoch absolut nicht an Schmuck interessiert waren, waren wir in weniger als 2 Minuten wieder draußen und haben uns stattdessen noch schnell was zu essen geholt. Kaum waren wir wieder draußen ... war unserer Fahrer weg. Naja, wenigstens mussten wir keine 40Baht zahlen. ;o)
Da wir das System zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht gecheckt hatten, haben wir also das nächste staatliche Tuk Tuk gesucht. Und ein 3. "Passant" hat uns eins gerufen. Mit diesem Fahrer haben wir insgesamt 4 verschiedene, kleine Tempel gesehen. Das interessante an der Sache war - das wir bei zwei unterschiedlichen Tempeln waren - die beide "Lucky Buddha" hießen. (Spätestens da hätten wir eigentlich stutzig werden müssen.) Nachdem wir 2 Tempel gesehen hatten, fanden wir uns wieder in einem Juwelier Geschäft. (Same procedure ... wir sind nach 2 Minuten raus.) Daraufhin meinte der Tuk Tuk Fahrer, wir müssten mind. 5 Minuten bei dem Juwelier bleiben, damit er seinen Coupon erhält. Also fuhr er uns zu einem weiteren Tempel - wo uns ein 4. "Passant", ein Asiate der in England studiert, aber schon oft in Berlin war ;o) , von den Juwelierläden erzählte. Er hätte Saphir-Ringe gekauft. Einen für seine Mutter und einen, um ihn in England an ein Juwelier wieder zu verkaufen. Da man als Privatmann keine Ausfuhrgebühren/ Steuern zahlen muss, sei das alles spot billig ... und er macht mind. 200% Plus. Naja, nach nem weiteren kurzen Small Talk haben wir uns verabschiedet und der Tuk Tuk Fahrer war immer noch da. Auf ging's also zum nächsten Juwelier. Brav wie wir waren, haben wir uns natürlich an das Zeitlimit gehalten - und sind nach mehr als 5 Min. wieder raus. Und der Tuk Tuk - Fahrer war immer noch da. (War also nur ne Ausnahme, dass der 1. abgehauen ist.) Danach ging's dann zu einem weiteren, sehr, sehr kleinen Tempel. Und als wir 3minuten später wieder draußen waren ... war der Tuk Tuk Fahrer weg. (Innerhalb von 2 1/2 Stunden haben wir es nicht geschafft, uns mehr als nen kilometer von unserem Hotel fortzubewegen. Und als wir zum 2. Mal abgesetzt wurden, standen wir in einer Querstraße zu unserem Hotel. ... Naja, aber wenigstens mussten wir wieder keine 40 Baht zahlen.)
Danach ging's dann endlich zu den richtigen, großen Sehenswürdigkeiten Bangkoks. Grand Palace, Wat Phra Kaew, Wat Pho ... (Bilder folgen demnächst)
Am Abend haben wir dann noch eine Thai Massage bekommen. Während der Massage hätte ich am liebsten nen paar mal richtig laut los geschrien. Es tat an einigen Stellen verdammt weh ... außerdem haben bei sämtlichen Übungen meine Knochen geknackt. (Keine Ahnung, ob das wirklich gesund war.) Naja, aber wenigsten kann ich sagen ich hatte mal eine Thai Massage in Thailand. ;o)
Danach wollten wir dann ins Centrum - zu einem Night Market. Wir hatten uns von Taxifahrern bequatschen lassen ... nach längerem hin und her haben wir uns dann darauf geeinigt, dass wir 180Baht zahlen, und er uns zu diesem night market bringt. Allerdings fuhr nicht der uns, der mit uns verhandelt hatte, sondern ein Kollege von ihm. Und anstatt uns zum Night Market zu bringen, hat er uns auf der Hälfte der Strecke (beim Siam Centre = gr. Einkaufscentrum) abgesetzt. Er verlangte auf einmal 200 Baht ... nachdem wir ihm erklärt hatten, dass das nicht so abgemacht sei - meinte er plötzlich 150 Baht ... und als Eva dann mit der Police drohte, schrie er nur noch "out, out" und fuhr davon. Somit sind wir kostenlos Taxi gefahren ... aber unser Vertrauen in Taxifahrer/ Menschen in Bangkok (generell) war erst einmal dahin! :o)
Also ging's shoppen/ essen und danach in die Khao San Road - nen Backpacker Viertel mit extrem vielen Bars und kleinen Shops. Sehr genial ...!

Vorsetzung folgt ... (es ist schon spät - Part II gibt's morgen! Und dann gibt's bestimmt auch was für die Augen. *versprochen*)

Donnerstag, 6. September 2007

Bangkok ... ich komme

Die Vorfreude steigt allmählich - am Wochenende komm ich endlich mal raus aus Singapur. Zwar wieder von einer Big-City in die nächste, aber ick freu mich. Bangkok!!!

Obwohl ich eben gelesen habe, dass ausgerechnet der September der regnerischste Monat dort ist - aber davon lass mich nicht unterkriegen. Schließlich bin ich nichts anderes von Singapur gewöhnt. ;o)

Tja, und was ich alles in Bangkok erlebt habe und ob ich mir diesmal ein wenig besser merken konnte, was ich eigentlich alles da gesehen habe - davon könnt ihr euch in ein paar Tagen selber ein Bild machen.

Also, bis dahin ...

Dienstag, 4. September 2007

einfach tierisch ...

Was habe ich alles am Wochenende erlebt?!

Man könnte sagen, es war ein tierisch gutes Wochenende - im wahrsten Sinne des Wortes. Am Samstag ging es wieder nach Sentosa ... allerdings hat uns das Wetter kurz nach unserer Ankunft nen Strich durch die Rechnung gemacht - ungefähr 15 Minuten hat es gedauert, bis es zu regnen anfing. Also hieß die "Schlechtwetter-Variante" - Underwater World. (Wobei der Ausdruck "world" hier sehr an den Haaren herbei gezogen ist - man konnte sich ungefähr ne knappe Stunde darin aufhalten - wobei ich schon wirklich in ALLER RUHE mir jeden Fisch einzeln angesehen habe ... sprich: es war eher ein "Underwater Dörfchen") Nichtsdestotrotz war es doch schon eine Erfahrung wert - wann kommt man Haien schon mal so nah (auf ungefähr 1,5 m) und brauch (gott sei dank) keine Angst haben, in der nächsten Sekunde attackiert zu werden.
Allerdings muss man dazu sagen, dass es in einigen Aquarien dort schon nahezu an Tierquälerei grenzte. In einem Aquarium "schwamm" ein Fisch - der genauso lang war, wie das Aquarium breit. Sprich: sein Maul war an der einen Seite der Wand - und sein Schwanz schlug fast an der anderen Seite an. *schrecklicher Anblick*
Aber viel schlimmer fand ich die Pink Dolphin Show. Es ist doch immer wieder erstaunlich, womit man Asiaten begeistern kann. Die Delphine wurden darauf getrimmt, dass sie sich gegenseitig einen Wasserball mit ihren Flossen reichen konnten. Die Asiaten haben sich fast nicht mehr eingekriegt vor Begeisterung. Ich meine, sicherlich ist es schon interessant - was man Tieren alles beibringen kann ... aber mal ehrlich: muss das wirklich sein?! (ich hatte fast ein schlechtes Gewissen, dass ich so eine Show mit meiner Eintrittskarte unterstützt habe.)
Naja, am Sonntag war ich dann mit nen paar Leuten im Jurong Bird Park. Der hat mir um Längen besser gefallen, als die Unterwater World/ Dolphin Show. Schade war nur, dass du Papageien eher an meinem Eis interessiert waren, als sich mit mir zu "unterhalten" - wie es auf den Schildern angepriesen wurde. Haben kein einziges Wort gesagt ... aber naja, wie ich eben schon sagte - man sollte Tiere ja auch Tiere sein lassen. ;o)
Auch hier habe ich es mir nicht nehmen lassen, eine Show anzuschauen - Kings of the Sky! Hörte sich ja sehr interessant an - allerdings musste das ja noch lange nichts heißen. Doch glücklicherweise war die show wirklich sehenswert - obwohl ich teilweise angst um mein Gesicht haben musste. Die Vögel wurden so trainiert, dass sie ungefähr 20cm über das Publikum rüber fliegen. Wenn man da nicht aufpasst und nicht schnell genug seinen Kopf einzieht - muss man sich nicht wundern, wenn man die krallen abbekommt. Ein Mann vor uns ist sogar von der Bank runtergerutscht, weil er dem Vogel ausweichen wollte/musste. *das war lustig* ;o)
Auf dem Weg zum Ausgang hat zu unserer Überraschung dann noch ein Affe unseren Weg gekreuzt. Keine Ahnung, ob der zum Park dazu gehörte oder sich verirrt hatte. Die Hauptsache war nur, dass er friedlich war und sich brav von uns hat fotografieren lassen. *typisch touris ... ich weiß, aber das musste sein*

Um euch einen kleinen Einblick in die von mir erlebte Tierwelt zu geben, stell ich an dieser Stelle noch nen paar Fotos rein. *viel Spaß beim Anschauen*


Die Tierwelt neu entdeckt