Sonntag, 4. November 2007

Mein Abschiedsabend in Singapur ...

Gestern war es soweit ... mein offiziell letzter Abend in Singapur war gekommen.
Der Plan: gemütlich was bei Clarke Quay trinken gehen und danach ... mal schauen.
Die Beteiligten: Andrew (mit dem ich heute nach Bali aufbreche), Barbara (das "verrückte" Mädel aus dem Schwabenländle), Rain (meine super liebe Kollegin von BSP), Michi (die ich leider auch erst an diesem Abend kennengelernt habe), Matthias (der einzige Single-Boy - lt. eigener Aussage) und Jens (...hm, Jens kann man nicht beschreiben - man muss ihn erleben) ;o)
Die Location: Zuerst waren wir im "Forbidden City" ... bis etwa 1Uhr. Danach ging's ins Ministry of Sound - bis kurz nach 5!
Was haben wir gemacht? ... seht selbst!

Der letzte Abend in Singapur

So, jetzt muss ich aber langsam mal die Koffer packen. In einer Stunde muss ich mich auf den Weg machen ... der Flieger Richtung Bali geht um 19Uhr.

Wir hören uns ... spätestens wenn ich in 7Tagen wieder in Deutschland bin. *freu*

Samstag, 3. November 2007

Vietnam und was sonst so los war ...

Hi Leute, hier mal ein paar Bilder von meinem Wochenende in Ho Chi Minh.

Vietnam - Ho Chi Min


Es war wirklich cool dort ... ich konnte super günstig shoppen, das Chaos auf den Straßen war "angenehm", wenn ich es dahingege
n mit Indien vergleiche, und die Leute waren alle sehr nett (ohne das sie dir gleich was andrehen wollten bzw. dich über's Ohr hauen wollten wie in Bangkok.) Nen bisschen Geschichte konnte ich diesmal auch mitnehmen ... aber leider waren auch diesmal 2 Tage wieder viel zu kurz.

Naja, heute war mein letzter Arbeitstag. ;o) Ab jetzt bin ich noch 8Tage in Singapur ... bzw. ... und jetzt haltet euch fest ... 5 der 8 Tage bin ich auf Bali. Ich freu mich schon riesig darauf. Am Sonntag geht's los. *yippih*

Heut Abend war ich mit meiner "Gastfamilie" in nem deutschen Restaurant essen - "Brotzeit". Das essen war ganz okay, aber natürlich nicht so wie zu Hause. ;o)

So, dann werd ich jetzt mal schlafen gehen und von Bali träumen. ;o)

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Für alle, die sich schon Sorgen gemacht haben, ob ich denn auch heil aus Indien wieder gekommen bin kann ich nun Entwarnung geben. Ich habe am Freitag wieder singapurianischen Boden betreten dürfen. (Und darüber hab ich mich auch wirklich gefreut ... Indien war zwar eine Erfahrung wert, die ich auch nicht missen möchte, aber die 5 Tage haben mir ehrlich gesagt gereicht.)
Am Wochenende brauchte ich daher erst einmal ein wenig Erholung. Zumindest am Samstag habe ich mich daran gehalten ... da war ich nur ein wenig shoppen und abends gab's ein gemütliches Beisammensein bei Barbara. Am Sonntag hieß es dann, um 7Uhr aufstehen und auf Richtung Habour Front. Von dort aus startete unsere Fähre nach Batam. Wir - Eva, Barbara, Kathi und ich - hatten uns am Samstag spontan entschlossen mal wakeboarden auszuprobieren. Dank Kathi hatten wir ein super gutes Angebot gefunden ... 80Sing$ für den kompletten Tag wakeboarden (incl. einem Essen). Da kann man echt nicht meckern. Und auch sonst waren die Preise da traumhaft - ein Bier = 2 Sing$! ;o)
Aber eigentlich wollte ich gar nicht so viel über's Essen und die Preise reden ... ;o)
Nun gut, wir sind dann also um 9Uhr auf Batam angekommen und befanden uns im Handumdrehen bei der Anlage. Als ich die Anlage das erste Mal sah dachte ich: "okay, und was soll ich hier den ganzen Tag machen?". Aber zum Glück hab ich mich dann doch recht schnell durchringen können und es einfach ausprobiert. Nachdem das Knee-Board keine wirklich große Herausforderung war (höchstens für die Arme) habe ich mich an das Wakeboard heran getraut. ... Es war schrecklich. Ich habe mindestens 2 1/2 Stunden verzweifelt versucht, überhaupt einen vernünftigen Start hinzubekommen. *vergeblich* Das höchste der Gefühle waren vielleicht 3 meter, die ich überwinden konnte ... bevor ich dann entweder nach hinten weg plumpste oder im hohen Bogen nach vorne über fiel. Frustessen war also angesagt ... und siehe da - die Stärkung hatte geholfen. Es brauchte nur noch eine Stunde & das gute Zureden und die Hilfestellung von Barbara und ich konnte zum ersten Mal mind. 10 Meter am Stück fahren. Und als ob einer einen Schalter umgelegt hätte ... auf einmal klappte jeder Start (mehr oder minder) perfekt. Das nächste Problem war also, einigermaßen sicher auf dem Board zu stehen. Was dann auch recht schnell recht gut klappte ... AUßER in den Kurven. Da hat es mich die ersten Male jedes Mal raus gehauen. Aber das war nicht weiter schlimm, da sofort danach ein Motorrad angebraust kam und mich wieder einsammelte. Das war auch ganz nett. ;o)
Um 17Uhr war es dann endlich soweit ... ich habe tatsächlich eine ganze Runde geschafft. *ich war so stolz auf mich* Und dann habe ich auch sofort das Brett bei Seite gelegt und zur Belohnung nen Bier getrunken. ;o) Und dann mussten wir auch schon wieder los. (Obwohl 8Stunden auf nem Wakeboard Gelände durchaus ausreichend sind.)
Das habe ich dann auch schmerzhaft zu spüren bekommen ... seit 3 Tagen "leide" ich unter extremen Muskelkater in Armen, Schultern und Beinen.

So, jetzt hab ich genug unter Beweis gestellt, wie unsportlich ich bin. Zum Abschluss noch ein paar Bilder von diesem spannenden Ereignis.


Wakeboarden

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Mumbai (=Chaos-City)

Jetzt bin ich seit genau 1 1/2 Tagen in Mumbai ... und mein erster Eindruck: HILFE!!!
Es ist wirklich eine ganz andere Welt ... Menschen über Menschen (auf der Straße schlafend, vor den Autos wegspringend - obwohl, nee das stimmt nicht - eigentlich stört es sie gar nicht, dass HUPENDE autos an ihnen vorbei wollen, sinnlos einfach nur rum stehend in der Hoffnung das irgendwas passiert ... und und und). Ich glaube das Highlight dieser Leute ist es, wenn sie einen Weißen (also z.B. mich) sehen. Ich wurde noch nie in meinem Leben so derart auffällig angestarrt. Zudem bin ich ein potenzielles Opfer für Bettler. (Dabei hab ich nicht mal was.) ;o) Es ist wirklich erschreckend, wenn man sieht wieviel Armut hier herrscht. Für die Interviews haben wir ein sog. Nursing-Home besucht ... beim Betreten des Hauses musste man angst haben, dass man nicht heil die Treppen hochkommt. Die elektrischen Kabel hingen überall - ich glaube nur nicht da, wo sie eigentlich hätten sein sollen. Als wir in den Wartesaal kamen, starrten uns ungefähr 25 InderInnen an jeglichen Alters an ... und sie sahen wirklich nicht gut aus. Der Doktor hatte so gut wie keine Zeit ... also raste der Moderator durch das Interview. Während des halbstündigen Interviews bekam der Arzt ungefähr 10 Anrufe ... ich hab zwar nicht verstanden worum es ging ... aber ich glaub er gab medizinische 1. Hilfe per Telefon. Naja, aber das ist schon auf jeden Fall nen Erlebnis hier in Indien ... und eins muss ich mal festhalten - ich bin verdammt froh über unser Gesundheitssystem.
Bezüglich meiner ersten Eindrücke hier: Mir wird immer gesagt, dass Mumbai auch eine andere hat. Aber leider habe ich nicht die Zeit, diese zu begutachten. Die letzten beiden Tage habe ich bis 22Uhr arbeiten müssen ... und es sieht nicht so aus, als ob sich daran im laufe der Woche etwas ändern würde. (Ich habe es noch nicht mal geschafft, auch nur ein Foto zu schießen.)

Naja, mein Internetkontingent für heute ist fast aufgebraucht. Also, ich meld mich wieder, wenn ich zurück in Singapur bin. Bis dahin .... :o)

Sonntag, 14. Oktober 2007

kurzes Update

Hallo, ihr lieben.

Ich hab leider nicht viel Zeit, aber nichtsdestotrotz möchte ich euch auf den neuesten Stand bringen. Der Bintan trip war super lustig ... haben ne menge spielchen machen müssen (u.a. über ne 3 meter hohe Holzwand klettern). Aber dadurch kenn ich jetzt zumindest nen paar mehr namen von meinen Arbeitskollegen ... so 5 oder 6 - ohne lange nachdenken zu müssen. ;o)
Was ich dieses Wochenende gemacht habe - da lass ich lieber die Bilder sprechen. Nur soviel ... ich hatte ne menge spaß.


update 14.10.2007

So, die Uhr ist jetzt halb 12 und ich muss langsam mal schlafen. Muss nämlich morgen früh um 4Uhr aufstehen um rechtzeitig am Flughafen zu sein. Ich bin "geschäftlich" für 4 Tage in Mumbai. *freu*

Also, liebe Grüße an euch alle da draußen.*gute Nacht*

Mittwoch, 3. Oktober 2007

einfach tierisch - die Zweite

Nach langer Abstinenz melde ich mich nun endlich wieder zu Wort. Also, was ist nach Rawa alles passiert ... Über die Arbeitswoche möchte ich gar nicht viele Worte verlieren ... das würde die meisten nur langweilen. Also kommen wir lieber zu den wichtigeren Dingen des Lebens ... DIE WOCHENENDEN! ;o)

Am Freitag Abend, nach dem ich bis um 21 Uhr im Büro war ... ging's mit Katrin erst einmal nach Vivo City, wo wir bei Burger King speisten (man kann sich ja nicht immer nur von Reis ernähren). Nach dieser Stärkung ging's dann ab nach Sentosa - ins Cafe del Mar.
Dort angekommen warteten schon gemütliche (zugegeben, auch etwas feuchte) Betten (da diese direkt am Strand aufgestellt waren, und die feuchte Luft ihr übriges tat) auf uns ... die zum relaxen, quatschen und träumen einluden. Nachdem dann auch endlich der Rest eingetrudelt war, hatten wir einen wirklich entspannten Abend ... mit ein paar Cocktails.

Am nächsten Tag hatten wir beschlossen in den legendären und preisgekrönten Zoo von Singapur zu gehen. Diesen Besuch lass ich diesmal kommentarlos und lass einfach mal ein paar bilder sprechen.

Singapore Zoo


Am Sonntag ging's dann in den Mac Ritchie Park ... allerdings hatten wir leider nicht zu viel Zeit, um die vorgeschriebenen Wege abzulaufen. (Außerdem war es viel zu warm zum wandern.) ;o) Somit beschlossen wir, nur ein wenig rum zu laufen ... und die Affen zu beobachten. Abends ging es dann zur East Coast, wo wir dann lecker Seafood gegessen haben. An dieser Stelle hätte ich jetzt auch gern ein paar fotos online gestellt, aber leider funktioniert Picasa im moment nicht. (Aber versprochen: ich reiche Bilder nach - allerdings erst am Wochenende, da ich ab morgen "geschäftlich" auf Bintan bin. Wir haben ein Teambildungs-Workshop ... oder sowas ähnliches)

Also, bis die Tage ...

Montag, 24. September 2007

Mein Wochenende im Paradies ... *träum*

So lang ich mir den letzten Freitag herbei gesehnt habe, umso mehr habe ich gehofft, dass das Wochenende nicht vergeht. Nur 4 Stunden von Singapur entfernt habe ich das Paradies gefunden ...

Aber von Anfang an:

Am Freitag haben wir uns um 19Uhr mit dem Taxifahrer bei Jurong East verabredet - Abfahrt war um ca. 19.30Uhr. Unser Partybus (- mit roten, grünen und gelben Streifen an der Seite -) machte sich auf in Richtung Grenze. Kaum an der Grenze angekommen - riskantes Wendemanöver auf eine
zweispurigen Straße (one way) - Rückwärtsgang reingelegt und gehofft, dass kein Auto unseren Weg "kreuzt". Grund des ganzen ... ein Unfall vor der Grenze. *toll* Aber unser Fahrer war zum Glück flexibel und kannte einen zweiten Weg.
Bei der Grenze angekommen hieß es "alle mann raus aus dem Auto - und ab zur Passkontrolle." Ohne größere Probleme haben wir dann Singapur verlassen "dürfen". Naja, und kaum saßen wir wieder im Bus ... mussten wir schon wieder aussteigen - wir befanden uns an der malayischen Grenze. Diesmal hieß es "alle raus - aber diesmal mit euerm gesamten Gepäck". Na gut, also Sachen geschnappt und auf zur nächsten Passportstelle. Visa ausgefüllt, angestellt ... abgefertigt und auch die Sache war innerhalb von 15 Minuten gegessen. (Dank dem Training Visit Pass = Arbeitserlaubnis für Singapur) wurden
wir als harmlos eingestuft und nahezu durch gewunken. ;o)
Dann hieß es wieder den Bus (samt Fahrer) finden. (Anm.: Unmengen von Malayen, die unter der Woche in Singapur arbeiten, kehren der Stadt am Freitag den Rücken und ma
chen sich auf den Weg nach Malaysia. 100e von Mofas, Autos und Bussen tummeln sich dort ... und in mitten dieses malayischen Haufens befanden wir uns. ... Aber gott sei dank haben wir unseren Partybus recht schnell wieder gefunden.*zugegeben - der Wiedererkennungswert war ziemlich hoch*)
Die erste Stadt die wir durchfahren haben war Johor Bahru. Man kann es sich nicht wirklich vorstellen, abe
r obwohl man nur n paar Kilometer von Singapur entfernt ist, sind es doch 2 total verschiedene Welten. Aber naja, kommen wir zu den interessanteren Themen.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich ja noch halbwegs vertrauen in unseren Fahrer/ P
artybus (obwohl wir nicht mal Anschnallgurte im Bus hatten). Allerdings kaum als wir die größeren Städte verlassen hatten und nur noch karge Landschaft um uns herum war ... fing unser Fahrer an Gas zu geben. (Gut, er konnte nur 80 fahren, aber bei diesen Straßenverhältnissen (u.a. Schlaglöcher, Kurve an Kurve, Unebenheiten in der Fahrbahn) kann einem schon ganz anders werden. Zugegeben ... mein magen hatte schon so seine Problemchen, dieses Auf und Ab zu verarbeiten. Ungefähr gegen 23Uhr kamen wir dann in Mehrsing an - von da aus sollten wir das hoteleigene Schnellboot nehmen. Unser Abholservice ließ jedoch auf sich warten. Also aßen wir noch eine Kleinigkeit und gegen 23.45 ging's dann endlich auf's Boot. (Insgesamt befanden sich 2 Rettungsringe darauf ... transportiert wurden jedoch ungefähr 17 Mann *einfach die Tatsache ignorieren und beten, dass alles gut geht*)
Die Fahrt mit dem Schnellboot war also das 1. (positive) Highlight auf dieser Fahrt. Wir sprangen über die Wellen ... und wenn ich springen sage, dann meine ich das wirklich so. Glücklicherweise saß ich recht günstig - und habe so gut wie keinen einzigen Wassertropfen abbekommen. Andere von uns hatten dabei weniger Glück. *a
ber da bin ich Egoist* ;o) Hat auf jeden Fall übelst Spaß gemacht.
Nach einer halben Stunde sind wir dann endlich auf Rawa angekommen. Leider war zu diesem Zeitpunkt natürlich alles in Schwarz gehüllt, aber allein die Umrisse haben nur Gutes erahnen lassen.
Unsere Hütte war glücklicherweise direkt am Strand gelegen, wir hatten ne eigene Terasse, mit Hängematte und ein paar weiteren Sitzgelegenheiten. Ein paar von uns haben sich direkt zur Bar begeben, während wir es uns auf der Terasse gemütlich gemacht haben.
Da blieben wir auch nicht lange allein ... ein Golden Retriever und irgend so eine Provinzmischung von Hund haben uns "besucht". Der Golden Retriever (eine Hündin) war total süß. Andrew wollte sie auch daraufhin sofort streicheln, was er jedoch prompt sein gelassen hat - nachdem ihn der andere HUND (das hässliche Vieh) angeknurrt hat. Später haben wir erfahren, dass dieser besagte HUND unsterblich in die Hündin verliebt sei ... und seither keine einzige Minute mehr ohne sie ist. Jeder der seiner "Freundin" zu nahe kommt, kriegt es mit ihm zu tun - letzte Woche musste ein Tourist dran glauben. *es gibt sie also wirklich - die Susi&Strolch Geschichte* Aber mal ehrlich, ich habe noch nie einen so verliebten Hund gesehen. Jedoch artet diese Verliebtheit (wie auch schon bei stark alkoholisierten Proleten schon oft beobachtet *manchmal sind sich mensch und Tier doch sehr ähnlich*) manchmal in gefährlichen Auseinandersetzungen aus. Am nächsten Morgen wurde wir Zeugen von einer brutalen Attacke des HUNDes auf einen anderen,viel viel kleineren Hund - der blöderweise zwischen den Golden Retriever und seinem Anhang gekommen ist. Erst mit einer Peitsche und den starken Armen des Hotelbesitzers konnte man die beide auseinander bekommen. (Es war schon gut, dass ich mich am Abend zuvor, nicht mit dem HUND angelegt hatte. Ich wollte nämlich mein Handtuch auf die Terasse hängen, hab mich jedoch von dem Knurren und Zähne fletschen abhalten lassen. *ein Glück* )
Naja, und nachdem wir dann gegen 4Uhr ins Bett gegangen sind, um dann um 9Uhr wieder aufzustehen ... konnten wir Rawa endlich in seiner ganzen Pracht bewundern. Schon verrückt ... man öffnet die Tür, macht einen Schritt raus auf die Terasse ... und befindet sich im "Paradies". Vor einem das kristallklare Wasser, weißer Sandstrand ... Palmen rechts und links.
Nach dem Frühstück ging's dann also erst einmal ins "kühl
e Nass". Obligatorisch haben wir jemanden eingebuddelt ... und dann ging's wieder ins Wasser. Kurz faul am Strand rum gelegen, dann wieder ins Wasser ... danach an die Bar ... und wieder ins Wasser. (Naja, ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie man Tagesablauf so war.)
Am Nachmittag haben wir dann Schnorchel ausgeliehen. Das erste Mal in meinem Leben war ich schnorcheln ... und auch auf die Gefahr hin, mich wieder zu wiederholen - es war traumhaft, wunderschön ... und einfach nur genial. Ich hab u.a. Clown-Fische (auch bekannt als Nemo-Fische) ;o), Seegurken, Seeigel gesehen ... ja, sogar ein Rochen. (Leider beschränkt sich meine Aufzählung auf die paar Sachen, die ich namentlich zuordnen konnte.) Jedoch hatte ich auch kleine "Schockerlebnisse". Das 1. war, als ich gegen einen scharfkantigen Fe
lsen "geschwommen" bin. Das war ja noch nicht weiter tragisch - tat nur ein wenig weh. Aber als ich 2 Minuten später bemerkte, dass ich leicht blute (am Unterarm) wurde mir ein wenig mulmig. Am Abend zuvor meinte jemand zu mir, dass Haie einen Bluttropfen auf große Entfernung "riechen/schmecken" könnten. Da ich wusste, dass dort zumindest kleine Haie irgendwo in der Nähe sein sollten, hab ich mich erstmal panisch nach links und rechts umgeschaut, um nach "mini-haien" zu suchen. Aber gott sei dank waren keine da. *grins* Der 2. "Schock" saß etwas tiefer (im wahrsten Sinne des Wortes). Kurz bevor ich das "rettende Ufer" erreichen konnte - nein, da kam kein Hai an - bekam ich einen Wadenkrampf. Ziemlich blöd, wenn man sich auf einmal vor "Schmerzen" krümmen muss und diesen Krampf einfach nicht weg bekommt. Es hat mich dann auch nur 5 Minuten gekostet, um 3 Meter zu überwinden und ans Ufer zu schwimmen. Der Krampf war dann zwar irgendwann weg ... aber der Schmerz in der Wade hat erst heute nachgelassen. Naja, aber auch das habe ich überstanden.
Am Abend fand dann ein Grillabend statt - mit gegrilltem Seafood, Chicken, Fish ... aber das Beste: Kartoffeln, Salat und Nudeln mit Pesto. *man konnte gar nicht so viel essen wie man wollte*
Am nächsten Tag ... was dann auch leider schon der Sonntag gewesen war ... sind wir dann mit unseren Kameras los gezogen, und haben versucht - die Eindrücke der Insel auf Fotos festz
uhalten. (Leider muss ich gestehen, dass mir das nicht wirklich gelungen ist. Aber sobald ich an die Fotos der anderen ran komme, werde ich noch mal die schönsten online stellen.)
Nachmittags haben wir dann ne Kanutour gemacht - einmal um die Insel rum. Dementsprechend könnt ihr euch vorstellen wie klein die Insel ist ... da wir nur ne knappe Stunde dafür benötigt haben (mit ausreichend Pausen ... und "gemütlichem" Paddel-Tempo).
Tja, und dann mussten wir auch schon wieder die Insel verlassen. *schnief*

Allerdings hab ich ein paar "bleibende" Erinnerungen mit nach Singapur genommen.
1. Der Muskelkater an Stellen, wo ich nicht mal mehr wusste, dass ich da Muskeln habe.
und 2. Die Bilder, die ich an dieser Stelle für euch online gestellt habe.

Pulau Rawa *ein Traum*



Donnerstag, 20. September 2007

Rawa ... ich komme

Morgen ist es endlich soweit. Mein langersehnter Trip nach Pulau Rawa (kleine Insel vor der Ostküste Malaysias) findet endlich statt.


Einfach mal faul am Strand
rum liegen ... nichts tun ... entspannen! *schwärm*
(Das hab ich mir auch verdient, nach 6 Wochen harter Arbeit.)
Morgen um 19Uhr geht zusammen mit 10 anderen in nem Kleinbus/Taxi(???) nach Mersing. Dort angekommen sollen wir dann den "Hotel"besitzer anrufen, dass er uns abholen kann - mit nem Speedboot. Alles in allem soll man wohl nicht mehr als 5 Stunden brauchen - bestenfalls sogar nur 4. Naja, lassen wir uns überraschen. (Ich hoffe nur, dass nicht so starke Wellen sind - ich habe doch so einen empfindlich Magen.) ;o)

Und um euch alle noch ein wenig neidischer zu machen ... hier ein kleiner Vorgeschmack, wo ich mich in ein bisschen mehr als 24 Stunden befinde.

Wenn ich wieder heil in Singapur angekommen bin, werd ich natürlich wieder eigene Bilder rein stellen. Also, ihr dürft gespannt sein ... ich bin's auf jeden Fall. :o)

Montag, 17. September 2007

Chris war da ... *freu*

Hier ein paar wenige Eindrücke, was dieses Wochenende alles zu bieten hatte. Man könnte meinen, wir hätten nur gegegessen ... aber das stimmt nicht. (Da Chris der "Touri" von uns beiden war, hat er die meisten Fotos gemacht.) Das heißt, die richtig coolen Fotos findet ihr irgendwann auf Chris's Seite - wann immer er auch die Zeit findet sie hochzuladen.)

Besuch von Chris


An dieser Stelle ... danke Chris für dieses tolle Wochenende. ;o)

Dienstag, 11. September 2007

Leichte Beute ... Part II

Am Sonntag sind wir gg. 6:15Uhr aufgestanden, da wir die besagte Bootsfahrt mit persönlichem Abholservice am Flughafen gebucht hatten. Der Fahrer stand auch wie ausgemacht um 7.30Uhr vor unserem Hotel, um uns abzuholen. Im Auto erzählte uns Nancy, unsere persönliche Betreuerin für diesen Tag, dass das Boot gg. 8.15Uhr ablegen würde, die Bootsfahrt ungefähr 2 Stunden dauert und wir danach noch eine "City Tour" machen würden, am Kings Palace vorbei. (Okay, City Tour klingt ja nicht schlecht ... sieht man vielleicht noch nen bisschen mehr von Bangkok.)
Die Bootsfahrt war einfach mal der Hammer. Wir sind durch kleine Kanäle (=khlongs) gefahren. Überall an dem Ufer waren Häuser unterschiedlichster Art zu bestaunen. Abgewrackte, in sich zusammen fallende Häuser, in denen jedoch immer noch Menschen drin lebten ... neben kleinen "Villen" ... neben luxuriösen Teak Häusern ... und und und. Die Gegensätze konnten nicht krasser sein.
Die Fahrt wurde jedoch unterbrochen, von einem Besuch in einem Schlangen-Park (den man natürlich extra hätte zahlen müssen) Da ich jedoch panische Angst vor diesen Tieren habe, und sie zudem noch eklig finde ... habe ich mich geweigert, mir diese Attraktion anzutun. Erst recht als ich die Bilder gesehen habe, wo den Touristen die Schlange auf die Schultern gelegt wurde. (Nee, nee ... nicht mit mir.) Also haben wir uns 45 Minuten vor dem Park die Zeit vertrieben ... mit rum sitzen. ;o)
Danach ging's wieder zurück - im Eiltempo. (Dreimal dürft ihr jetzt raten, warum sie uns so schnell wieder ans Land bringen wollten ... und wo wir uns ne halbe Stunde später befanden.)
Richtig ... die angepriesene City Tour erwies sich als "Wir bringen die blöden Touris in 3 unterschiedliche Export Geschäfte (2 Juweliere & ein Schneider) und machen damit unsere Kohle."
Wir hatten uns schon gedacht, dass man wieder ne bestimmte Zeit in diesen Läden verbringen musste ... also stoppten wir die Zeit und sind nach 5 Minuten aus dem 1. Laden raus gegangen. "Freundlich" wurden wir von Nancy darauf hingewiesen, dass wir 10 Minuten in den Läden bleiben müssen, damit sie ihren Coupon/ Geld (oder was auch immer) bekommt.
Im 2. Laden angekommen wurden wir von 2 Frauen unentwegt verfolgt, sie haben uns tausende von Ringen gezeigt und nachdem wir dann auch die 6. Farbe des Steins abgelehnt haben ... und uns so langsam dem Ausgang näherten, kam dann auch noch eine Dritte hinzu. Aber wir haben uns nicht beirren lassen und sind nach 10 Minuten raus gestürmt. (Das hält man ja im Kopf nicht aus.) Unsere Lust, dann auch noch zum Schneider zu fahren, war dementsprechend ...! Das haben wir Nancy auch gesagt, aber sie meinte wir sollen ihr den Gefallen tun, weil sie sonst kein Geld bekommen würde. (Wobei wir für sie eh schon miserable Kunden waren, da wir ja nirgendwo etwas gekauft haben ... und sie somit ja keine Provision bekommen konnte. Aber das ist ja auch absehbar, das bei Studenten das Geld nicht so locker sitzt, oder?) Naja, den Schneider hatte wir dann auch irgendwann hinter uns gebracht ... und zu unserem Erstaunen haben der Fahrer und Nancy uns sogar noch in der Innenstadt beim Siam Centre abgesetzt. Obwohl eigentlich vereinbart war, dass sie uns zum Hotel fahren sollten. *sehr flexible Leute ... wenigstens etwas* Und weil die beiden uns ein wenig leid taten, dass sie ja nun wahrlich nichts mit uns verdient hatten - haben wir ihr noch Trinkgeld gegeben.
Am Siam Centre angekommen ging's dann mit dem Skytrain weiter zu dem größten Weekend-Market in Bangkok. Ihr glaubt gar nicht wie viele unterschiedliche Sachen man dort kaufen konnte ... allerdings vieles getreu dem Motto: Same, same ... but different ;o)

Gegen 3Uhr sind wir dann wieder Richtung Siam gefahren. Da wir seit dem Frühstück noch nichts gegessen hatten, da das essen was man auf den Märkten und an den Straßen echt nicht vertrauenserweckend aussah, haben wir da erstmal bei KFC gegessen ... und haben dann sogar einen Taxifahrer gefunden, der mit Taximeter gefahren ist. (Was uns doch um einiges billiger kam, als der Fix-Preis ... aber wen wundert's?! ;o) ) Am Hotel angekommen hieß es dann schnell die Koffer holen und ab zum Flughafen ...

Tja, und das war dann auch schon mein Wochenende in Bangkok. Fazit: Es ging viel zu schnell um. Aber bei meinem nächsten Besuch in Bangkok, wann immer der auch sein mag, werde ich alles besser machen. (Jetzt weiß ich ja, wie das da abläuft. Von nun an kann mir keiner mehr was vormachen.
... *wer's glaubt wird selig!*) ;o)

Und hier gibt's nun wie versprochen auch noch was für die Augen.

Bangkok Impressionen




Montag, 10. September 2007

Leichte Beute ... Part I

In Bangkok nicht über den Tisch gezogen zu werden, ist wahrlich nicht einfach. Erst recht nicht, wenn man extrem europäisch aussieht.
Schon als wir ankamen und einfach nur nach dem nächst gelegenen Taxistand und einer Karte von Bangkok fragen wollten, hatten wir
schon 10 Minuten später eine Bootstour durch die Kanäle Bangkoks für Sonntag gebucht. (Wir hatten schon so eine Vorahnung, dass da vielleicht ein Haken sein könnte, aber der Flughafenbetreiber, so unsere These - hätte bestimmt keine korrupten Geschäfte am Flughafen gebilligt. Also schlugen wir zu. Später mehr dazu.)
Am Hotel angekommen - so gegen 09:45Uhr - mussten wir auch nicht lange warten, bis wir in unser Hotelzimmer konnten. Es hieß dann, so schnell wie möglich frisch gemacht - ordentlich Sonnencreme rauf geschmiert - und ab ins Stadtleben von Bangkok.

Kaum waren wir 10 Minuten unterwegs (zu Fuß) wurden wir auch schon von dem ersten "Passanten" angesprochen. Er erzählte uns irgendetwas von einer Promotion Aktion, nur dieses Wochenende (welch Zufall - nicht wahr?!), freier Eintritt in nahezu alle Tempel Bangkoks. Es hätten sogar Tempel geöffnet, die nur einmal im Jahr geöffnet haben - und das, wie sollte es anders sein - genau an dem Wochenende, wo wir in Bangkok sind. (Wenn das nicht mal genial ist.) Aber wir haben uns nicht beirren lassen und sind weiter gegangen. Irgendwie erschien er uns ein wenig ... zu aufdringlich.
Als uns dann jedoch ein weiterer "Passant" angesprochen hatte, nachdem er uns behilflich war die Straße zu überqueren, und er uns die selbe Geschichte erzählt hatte - musste ja was wahres dran sein. Von ihm erfuhren wir, dass extra für die Promotion-Aktion das Government "staatliche Tuk Tuk" Fahrer einsetzt. (Aha, staatlich klingt immer gut.) Wir wurden bereits im Vorfeld gewarnt, dass man Tuk Tuk Fahrern nicht vertrauen sollte. Aber hey, das waren ja "staatliche" Tuk Tuk Fahrer. (Denen kann man doch vertrauen. Wenn einem das sogar von 2 unterschiedlichen "Passanten" erzählt wird.)
Diese "staatlichen" Tuk Tuks würden nur 40 Baht kosten (=weniger als
1 Euro) und der Fahrer würde uns zu 7 unterschiedlichen Tempeln bringen, vor jedem Tempel auf uns warten, um uns dann zum nächsten zu bringen. Das einzige, was wir jedoch dafür bräuchten - wäre ein Benzin-Coupon, den sie an einem best. zentralen Punkt abholen müssen. Den würden wir während der Fahrt dann irgendwann holen. (okay ... klang nicht schlecht!) Nicht lang überlegt ... und wir saßen im Tuk Tuk - mit 60 Sachen fuhren wir dann durch Bangkok. Wir haben sage und schreibe 2 Tempel gesehen, bevor wir zu einem Juwelier Geschäft gebracht wurden. Er bat uns dort rein zu gehen ... da wir jedoch absolut nicht an Schmuck interessiert waren, waren wir in weniger als 2 Minuten wieder draußen und haben uns stattdessen noch schnell was zu essen geholt. Kaum waren wir wieder draußen ... war unserer Fahrer weg. Naja, wenigstens mussten wir keine 40Baht zahlen. ;o)
Da wir das System zu diesem Zeitpunkt immer noch nicht gecheckt hatten, haben wir also das nächste staatliche Tuk Tuk gesucht. Und ein 3. "Passant" hat uns eins gerufen. Mit diesem Fahrer haben wir insgesamt 4 verschiedene, kleine Tempel gesehen. Das interessante an der Sache war - das wir bei zwei unterschiedlichen Tempeln waren - die beide "Lucky Buddha" hießen. (Spätestens da hätten wir eigentlich stutzig werden müssen.) Nachdem wir 2 Tempel gesehen hatten, fanden wir uns wieder in einem Juwelier Geschäft. (Same procedure ... wir sind nach 2 Minuten raus.) Daraufhin meinte der Tuk Tuk Fahrer, wir müssten mind. 5 Minuten bei dem Juwelier bleiben, damit er seinen Coupon erhält. Also fuhr er uns zu einem weiteren Tempel - wo uns ein 4. "Passant", ein Asiate der in England studiert, aber schon oft in Berlin war ;o) , von den Juwelierläden erzählte. Er hätte Saphir-Ringe gekauft. Einen für seine Mutter und einen, um ihn in England an ein Juwelier wieder zu verkaufen. Da man als Privatmann keine Ausfuhrgebühren/ Steuern zahlen muss, sei das alles spot billig ... und er macht mind. 200% Plus. Naja, nach nem weiteren kurzen Small Talk haben wir uns verabschiedet und der Tuk Tuk Fahrer war immer noch da. Auf ging's also zum nächsten Juwelier. Brav wie wir waren, haben wir uns natürlich an das Zeitlimit gehalten - und sind nach mehr als 5 Min. wieder raus. Und der Tuk Tuk - Fahrer war immer noch da. (War also nur ne Ausnahme, dass der 1. abgehauen ist.) Danach ging's dann zu einem weiteren, sehr, sehr kleinen Tempel. Und als wir 3minuten später wieder draußen waren ... war der Tuk Tuk Fahrer weg. (Innerhalb von 2 1/2 Stunden haben wir es nicht geschafft, uns mehr als nen kilometer von unserem Hotel fortzubewegen. Und als wir zum 2. Mal abgesetzt wurden, standen wir in einer Querstraße zu unserem Hotel. ... Naja, aber wenigstens mussten wir wieder keine 40 Baht zahlen.)
Danach ging's dann endlich zu den richtigen, großen Sehenswürdigkeiten Bangkoks. Grand Palace, Wat Phra Kaew, Wat Pho ... (Bilder folgen demnächst)
Am Abend haben wir dann noch eine Thai Massage bekommen. Während der Massage hätte ich am liebsten nen paar mal richtig laut los geschrien. Es tat an einigen Stellen verdammt weh ... außerdem haben bei sämtlichen Übungen meine Knochen geknackt. (Keine Ahnung, ob das wirklich gesund war.) Naja, aber wenigsten kann ich sagen ich hatte mal eine Thai Massage in Thailand. ;o)
Danach wollten wir dann ins Centrum - zu einem Night Market. Wir hatten uns von Taxifahrern bequatschen lassen ... nach längerem hin und her haben wir uns dann darauf geeinigt, dass wir 180Baht zahlen, und er uns zu diesem night market bringt. Allerdings fuhr nicht der uns, der mit uns verhandelt hatte, sondern ein Kollege von ihm. Und anstatt uns zum Night Market zu bringen, hat er uns auf der Hälfte der Strecke (beim Siam Centre = gr. Einkaufscentrum) abgesetzt. Er verlangte auf einmal 200 Baht ... nachdem wir ihm erklärt hatten, dass das nicht so abgemacht sei - meinte er plötzlich 150 Baht ... und als Eva dann mit der Police drohte, schrie er nur noch "out, out" und fuhr davon. Somit sind wir kostenlos Taxi gefahren ... aber unser Vertrauen in Taxifahrer/ Menschen in Bangkok (generell) war erst einmal dahin! :o)
Also ging's shoppen/ essen und danach in die Khao San Road - nen Backpacker Viertel mit extrem vielen Bars und kleinen Shops. Sehr genial ...!

Vorsetzung folgt ... (es ist schon spät - Part II gibt's morgen! Und dann gibt's bestimmt auch was für die Augen. *versprochen*)

Donnerstag, 6. September 2007

Bangkok ... ich komme

Die Vorfreude steigt allmählich - am Wochenende komm ich endlich mal raus aus Singapur. Zwar wieder von einer Big-City in die nächste, aber ick freu mich. Bangkok!!!

Obwohl ich eben gelesen habe, dass ausgerechnet der September der regnerischste Monat dort ist - aber davon lass mich nicht unterkriegen. Schließlich bin ich nichts anderes von Singapur gewöhnt. ;o)

Tja, und was ich alles in Bangkok erlebt habe und ob ich mir diesmal ein wenig besser merken konnte, was ich eigentlich alles da gesehen habe - davon könnt ihr euch in ein paar Tagen selber ein Bild machen.

Also, bis dahin ...

Dienstag, 4. September 2007

einfach tierisch ...

Was habe ich alles am Wochenende erlebt?!

Man könnte sagen, es war ein tierisch gutes Wochenende - im wahrsten Sinne des Wortes. Am Samstag ging es wieder nach Sentosa ... allerdings hat uns das Wetter kurz nach unserer Ankunft nen Strich durch die Rechnung gemacht - ungefähr 15 Minuten hat es gedauert, bis es zu regnen anfing. Also hieß die "Schlechtwetter-Variante" - Underwater World. (Wobei der Ausdruck "world" hier sehr an den Haaren herbei gezogen ist - man konnte sich ungefähr ne knappe Stunde darin aufhalten - wobei ich schon wirklich in ALLER RUHE mir jeden Fisch einzeln angesehen habe ... sprich: es war eher ein "Underwater Dörfchen") Nichtsdestotrotz war es doch schon eine Erfahrung wert - wann kommt man Haien schon mal so nah (auf ungefähr 1,5 m) und brauch (gott sei dank) keine Angst haben, in der nächsten Sekunde attackiert zu werden.
Allerdings muss man dazu sagen, dass es in einigen Aquarien dort schon nahezu an Tierquälerei grenzte. In einem Aquarium "schwamm" ein Fisch - der genauso lang war, wie das Aquarium breit. Sprich: sein Maul war an der einen Seite der Wand - und sein Schwanz schlug fast an der anderen Seite an. *schrecklicher Anblick*
Aber viel schlimmer fand ich die Pink Dolphin Show. Es ist doch immer wieder erstaunlich, womit man Asiaten begeistern kann. Die Delphine wurden darauf getrimmt, dass sie sich gegenseitig einen Wasserball mit ihren Flossen reichen konnten. Die Asiaten haben sich fast nicht mehr eingekriegt vor Begeisterung. Ich meine, sicherlich ist es schon interessant - was man Tieren alles beibringen kann ... aber mal ehrlich: muss das wirklich sein?! (ich hatte fast ein schlechtes Gewissen, dass ich so eine Show mit meiner Eintrittskarte unterstützt habe.)
Naja, am Sonntag war ich dann mit nen paar Leuten im Jurong Bird Park. Der hat mir um Längen besser gefallen, als die Unterwater World/ Dolphin Show. Schade war nur, dass du Papageien eher an meinem Eis interessiert waren, als sich mit mir zu "unterhalten" - wie es auf den Schildern angepriesen wurde. Haben kein einziges Wort gesagt ... aber naja, wie ich eben schon sagte - man sollte Tiere ja auch Tiere sein lassen. ;o)
Auch hier habe ich es mir nicht nehmen lassen, eine Show anzuschauen - Kings of the Sky! Hörte sich ja sehr interessant an - allerdings musste das ja noch lange nichts heißen. Doch glücklicherweise war die show wirklich sehenswert - obwohl ich teilweise angst um mein Gesicht haben musste. Die Vögel wurden so trainiert, dass sie ungefähr 20cm über das Publikum rüber fliegen. Wenn man da nicht aufpasst und nicht schnell genug seinen Kopf einzieht - muss man sich nicht wundern, wenn man die krallen abbekommt. Ein Mann vor uns ist sogar von der Bank runtergerutscht, weil er dem Vogel ausweichen wollte/musste. *das war lustig* ;o)
Auf dem Weg zum Ausgang hat zu unserer Überraschung dann noch ein Affe unseren Weg gekreuzt. Keine Ahnung, ob der zum Park dazu gehörte oder sich verirrt hatte. Die Hauptsache war nur, dass er friedlich war und sich brav von uns hat fotografieren lassen. *typisch touris ... ich weiß, aber das musste sein*

Um euch einen kleinen Einblick in die von mir erlebte Tierwelt zu geben, stell ich an dieser Stelle noch nen paar Fotos rein. *viel Spaß beim Anschauen*


Die Tierwelt neu entdeckt

Montag, 27. August 2007

Fotos I

die ersten Eindrücke

>> ohne viel Worte <<
Mit einem Klick auf das Foto geht's auch gleich zu meinem 1.Fotoalbum. Viel Spaß!

Donnerstag, 23. August 2007

so ... nach längerer Abstinenz möchte ich mich mal wieder zu Wort melden. Viel gibt es eigentlich nicht zu berichten. Aber das bisschen, was ich zu erzählen habe - naja, ich geh am besten chronologisch vor.

DAS WOCHENENDE
verlief leider anders, als ich es geplant hatte. Es regnete nahezu den ganzen Tag. Aus meinem geplanten Trip nach Sentosa - mit Rain und ein paar ihrer Freunde - ist dementsprechend nichts geworden - wie sagt man so schön: Es ist ins Wasser gefallen. :o( Also ging's auf in die Shopping Malls ... davon hat Singapur ja einige zu bieten. Sogar so viele, dass ich am Sonntag gleich wieder andere, mir bis dahin unbekannte, aufsuchen konnte. *spannend, nicht wahr* Aber was soll man anderes machen bei so'nem Wetter?! (Vorschläge nehme ich gerne entgegen) ;o)

Die 2. Arbeitswoche hatte mich jedoch viel zu schnell wieder ... warum müssen die Wochenenden nur so kurz sein? Und an dieser Stelle möchte ich mal anmerken, dass ich es ab heute sehr zu schätzen weiß, in Deutschland arbeiten zu dürfen. Nachdem ich mein Büro heute um kurz nach 20Uhr verlassen konnte,
nachdem ich wirklich den kompletten Tag damit verbracht habe, stumpfsinnig irgendwelche Daten in Excel einzugeben ... aber ich will mich nicht beschweren. ;o)
Ich erzähl lieber von den schönen Dingen des Lebens.


Am Mittwoch war ich mit nen paar Mädels im Insomnia - ein sehr genialer Club
(Eintritt: ~10€ + trinken, so viel wie geht, eine richtig coole Band und 85% deutsche Gäste, 10% Australier, 5% Asiatinnen - die sich von den Australiern abschleppen lassen) ;o)
Da ich jedoch ziemlich weit draußen wohne, musste ich schon um 23:15 den Club verlassen. *schnief* Wer wirklich gerne länger geblieben. War echt lustig ...

Naja, und da ich jetzt schon mehrfach angesprochen, wie es mit Reisen aussieht. Also, soeben wurde der Flug gebucht ... am 08./09.September geht's gemeinsam mit einer Österreicherin nach Bankok. *freu*
Mehr steht momentan noch nicht fest ... nur dass das nächste Ziel dann wahrscheinlich Kuala Lumpur (eventuell 2 Wochen später) sein wird.

So ... eigentlich wollte ich ja heut früh schlafen gehen. Aber das kann ich wohl wieder vergessen. Jetzt bekomme ich zwar meine Zimmertür zu, aber ausgerechnet HEUTE Abend findet eine Charity-Veranstaltung statt - direkt auf dem Feld, in welcher Richtung auch mein Zimmerfenster ist. *chinesische Volksmusik, ein total nervtötender Entertainer, hupende Autofahrer (keine Ahnung, was die damit zu tun haben) ... und ich schätze mal, ziemlich feierwütige Chinesen (wer 400Sing$ pro Karte ausgibt, will bestimmt länger was davon haben). *heul - dabei brauch ich doch meinen Schönheitsschlaf* :o/

Macht's jut, Leute ... ick meld mich wieder.

Oh, moment ... ich höre ... *nichts* ... ICH GLAUB DIE PARTY IST VORBEI! *yippih* Ich kann jetzt schlafen gehen ... in diesem Sinne "wan an" ;o)

Samstag, 18. August 2007

Fireworks-Festival

So, dann will ich mal die knapp bemessene freie Zeit nutzen, um ein wenig über die letzten Ereignisse zu berichten. Gestern fand das sog. Firework-Festival statt. Rain und meine Wenigkeit sind gleich nach der Arbeit dorthin gegangen, um die besten Plätze zu bekommen. Sie hat mir sonst was erzählt, was mich da für Menschenmassen erwarten würden ... und das es daher besser wäre, wenn wir uns schon um 6Uhr auf den Weg machen. (Info: Das Feuerwerk war für 9Uhr angekündigt.) ... Naja, also spazierten wir drauf los ... ich bin mal wieder nur hinterher gelaufen, da ich total die Orientierung verloren hatte. (Dabei waren wir nur 2-3 Straßen von meinem Arbeitsplatz entfernt ... tja, so ist das eben mit Frauen!) ;o) Unser Ziel war Marina Bay - dort angekommen hat man nen genialen Blick auf ... ja auf was eigentlich ??? ... sorry, aber ich weiß nicht, wie jetzt jedes einzelne Gebäude hieß ... aber es war auf jeden Fall nen richtig toller Blick auf die City von Singapur.
Nun gut, da standen wir also - mit ungefähr - hm, grob überschlagen 30 anderen Leuten - am Marina Boulevard. Als das Feuerwerk begann waren dann schätzungsweise 600 - 800 Leute auf diesem riesigen Platz. Aber besser so, als von lauter kleinen chinesen eingequätscht zu werden. ;o)
Daniel hatte es auch noch rechtzeitig zum Feuerwerk geschafft. Gemeinsam mit Rain sind wir danach nach Clarke Quay marschiert. Die Leute hier in Singapur haben es nicht so mit dem Laufen von einem zum anderen Ort - dementsprechend guckt Rain nicht schlecht, als wir fragten, ob wir nicht dahin gehen können. Aber sie hat sich von uns breit schlagen lassen ... Dort angekommen, waren lauter kleine Restaurants und Pubs/ Bars. Wir sind dann in einer Bar hängen geblieben, die sich "Clinic" nannte. Man beachte den Namen und möge sich bitte dieses Bild anschauen.

Ein Cocktail hat dort sage und schreibe 50 Sing. $ gekostet (=25 Euro). Das Bier, welches ihr dort seht - habe ich für umgerechnet 6 Euro bekommen. (Na, wenn das nichts ist.) Auf dem Foto seht ihr übrigens Rain und Daniel.
Als sich der Abend dann dem Ende neigte, fuhr natürlich keine MRT mehr. Also mussten wir ein Taxi nehmen. Die Taxi-Stationen dort sind sehr cool - man muss sich in die wartende Schlange einreihen und die Taxis fahren dann vor. *coole Sache* Richtig böse werden sie allerdings, wenn irgendwelche Touris das nicht mitbekommen und einfach in ein Taxi springen. *eigens erlebt* Da halten die Singapurianer wirklich zusammen ... alle haben auf den armen mann eingeredet, wie er sowas denn nur machen könnte, ob er "Tomaten auf den Augen hätte" (um es mal deutsch auszudrücken) etc.!
Naja, überrascht war ich dann allerdings vom Preis - wir sind ungefähr 25 Minuten gefahren und mussten umgerechnet 7 Euro bezahlen. *freu* Wenn ich bedenke das ich von der Warschauer Straße bis nach Lichtenberg (~10 Minuten Fahrt) allein 13 Euro bezahlen durfte. ;o)

So, genug der vielen Worte. Ich muss jetzt los, da ich mich mit einem anderen Praktikanten von Bayer verabredet habe. Bis die Tage, eure Caro. ;o)

Donnerstag, 16. August 2007

Mall Besuch

So ... nun ist schon die 1. Haelfte der 1.Arbeitswoche um, aber wirklich was auf Arbeit geschafft habe ich immer noch nicht. Obwohl ... ich hatte heute die Aufgabe eine Quartalsergebnis-Präsentation vorzubereiten. Nach einem kurzem Blick auf die Zahlen war mir klar - irgendwas stimmt hier nicht. Da ich aber heute ganz allein im Buero war (wie ich zunaechst angenommen hatte), konnte mich keiner in meiner Meinung unterstützen. Also hab ich versucht das beste daraus zu machen - soweit es eben ging. Als Li-Lian dann überraschenderweise doch am Nachmittag noch vorbei kam, konnte ich endlich meine vielen Fragen los werden ... allerdings auf Antworten kann ich bestimmt noch lange Zeit warten. Sie war genauso verwirrt wie ich. Naja, aber es war schon einmal beruhigend zu wissen, dass ich nichts falsch gemacht hatte. *puuh* ;o)

Als ich dann mit Rain gegen halb 7 das Buero verlassen habe, sind wir zur Vivo City, der größten Mall Singapurs gefahren. Von dort aus hat mein einen sehr schönen Blick auf Sentosa - eine Insel Singapurs, sehr beliebt für Strandbesuche & Beachvolleyball. Und nun kommt mein persönliches Highlight des Tages: ich habe zum ersten Mal ein chinesisches Gericht gefunden, was mir wirklich geschmeckt hat. "honey char siew wanton noodle". Süßlich zubereitete Ente mit lecker Nudeln ... und das beste an der ganzen Aktion war - Rain hat mir gezeigt, wie man mit Stäbchen isst. Nachdem ich ungefähr 5 Minuten damit verbracht habe, mir meine Finger zu verrenken ... gelang es mir doch tatsächlich, den kompletten Inhalt der Schüssel mit den Stäbchen zu leeren. *mein persönliches Erfolgserlebnis des heutigen Tages* :o)

In Teck Whye Lane (dort wohne ich) angekommen, war nur die 16-jährige Tochter von Cecilia da. Nachdem ich meine wohlverdiente Dusche genossen hatte, haben wir noch ein wenig zusammen gesessen und uns gegenseitig Chinesisch bzw. Deutsch bei gebracht.

In diesem Sinne: "wan an" (= Gute Nacht)

Montag, 13. August 2007

1. Arbeitstag

So, das war er nun - mein erster Arbeitstag. Gearbeitet habe ich noch nicht wirklich, aber es scheint, als hätte ich in den nächsten Wochen SEHR viel zu tun.
Aber von Anfang:
Cecilia hat mich und 2 andere Frauen zum OCBC gefahren (das ist das Gebäude, in dem Bayer ((Schering Pharma)) sitzt). Dort angekommen hat sie mich gefragt, ob ich mal Chinesisch probieren möchte. "Na klar", hab ich gemeint - nichts ahnend, das sie das gleich in die Tat umsetzen musste. Also gab's zum Frühstück fettige braune Nudeln, mit frittiertem Fleisch ... :o(
Nach der Arbeit hat mich "Rain", eine Freundin von Cecilia, "an die Hand genommen" und mir gezeigt, wie ich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nach hause komme. Vorher waren wir aber noch in einem "Coffee Shop" essen, ihre 88-jährige Oma besuchen - die eine riesen Beule am Kopf hatte, weil sie ein paar Tage zuvor im Badezimmer hingefallen ist. Rain hat mir erklärt, dass sie zur Zeit sehr viele Medikamente nehmen muss und deswegen ein bisschen wirres Zeug erzählt. Hier mal ein kleiner Auszug (von Rain übersetzt, da sie sich nur mit chinesische Brocken verständigen konnte): Sie ist so groß ... viel größer als alle anderen. Und so hübsch ... *naja, mehr möchte ich euch an dieser Stelle ersparen* ;o) Rain meinte ihre Oma hat noch nie einen Weißen gesehen. Tja, war also für uns beide ne Premiere.
Danach waren wir noch kurz in einer Mall - aber dann ging's wieder ab zu Cecilia. Und hier steigt gerade eine kleine Party - zumindest sind extrem viele Jungs hier, die die beiden Töchter umgarnen. Wird wohl wieder nichts mit früh schlafen gehen. [Anm.: Ich glaube, die Singapurianer brauchen keinen Schlaf. Da ich die letzte Nacht nur ungefähr 3 Stunden geschlafen habe, durfte ich miterleben, wie meine 3 Mitbewohner gegen 2Uhr zur Ruhe gekommen sind - außer Cecilia. Sie duschte noch ausgiebig und war danach noch mehrmals in der Küche. DAS RESULTAT des ganzen: Heute morgen haben sie verschlafen und es war total stressig. Aber so sind sie halt.]

So, ich werde mich jetzt der "Partygemeinde" anschließen. Macht's gut. :o)

Sonntag, 12. August 2007

Endlich in Singapur ...

So, die erste Hürde ist hiermit genommen. Ich bin wohl behalten in Singapur angekommen. Selbst am Flughafen in Singapur lief alles super reibungslos ab. *freu*
Nachdem ich meine 19,9kg schwere Reisetasche vom Gepäckband gezerrt habe und die Gepäckausgabe verlassen hatte - bin ich auch schon in die Arme von Cecilia und Bing (?) - [ihr 16-jahre alte Tochter] gelaufen. Bei ihnen und einen weiteren Tochter [deren Namen ich leider nicht verstanden habe] werde ich für den ersten Monat unterkommen. Sie sind alle sehr nett ... aber leider versteh ich nicht wirklich alles, was sie von mir wollen. An ihren chinesischen Akzent, wenn sie Englisch sprechen, muss ich mich wohl erst noch gewöhnen.

Morgen habe ich dann auch schon meinen ersten Arbeitstag. Cecilia wird mich hin fahren ... und ich glaube sogar, sie hat mir angeboten, dass ich mich ihrer Fahrgemeinschaft anschließen kann. Morgen Abend muss ich allerdings alleine zurück finden.
*Weiß zwar noch nicht mal, wie die Adresse hier eigentlich genau heißt - geschweige denn, welcher Stadtbezirk das ist, aber irgendwie find ich schon wieder hier hin*

So, dann werd ich mir jetzt noch mit der älteren Tochter chinesische Soaps (mit englischen Untertiteln) reinziehen. ;o)

Mittwoch, 11. Juli 2007

Bald geht's los ...


Die große, weite Welt ruft ... und die Rufe werden immer lauter. Ab dem 11.08. werde ich für ungefähr 3 Monate in Singapore leben, Spaß haben und ... ach ja, arbeiten. ;o)

Was ich dort alles erlebe und wie es mir dabei ergeht, das erfahrt ihr - in hoffentlich regelmäßigen Abständen - HIER!!!